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Hautpflege
mit Beauty-Ölen

Schluss mit der Mär vom glänzenden Film:
Reichhaltige Öle pflegen die Haut, ohne zu beschweren.

01 »Cleanse Off Oil« 29,50 Euro MAC02 Gesichtsöl »L’Huile« 39 Euro CHANEL03 »Youth Watery Oil« aus der Linie »Abeille Royale« 127 Euro GUERLAIN04 »Rose Hair & Body Oil« 34 Euro OUAI05 »The Glowing Body Oil« 95 Euro LA MER06 »Huiles Précieuses pour le Corps et le Bain« 62 Euro DIPTYQUE

Wenn Stress aufkommt, hat den auch die Haut: Umweltbelastungen, Klimaschwankungen und allgemein Anstrengendes greifen ihr gesundes Aussehen an. Nun gilt es, sich der Bedürfnisse der Haut bewusst zu werden und mit der richtigen Pflege zu reagieren. Als besonders effizient haben sich Pflegeöle erwiesen. Denn entgegen der landläufigen Meinung lassen Öle den Teint weder glänzen noch hinterlassen sie einen fettigen Film auf der Haut.

Stattdessen stärken sie die natürliche Schutzbarriere der Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Zu verdanken ist das den im Öl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren, die den natürlichen Lipiden der Haut ähnlich sind und optimal in die obersten Hautschichten eindringen können. Zu wählen gilt es zwischen reinem Pflanzenöl oder einer synthetisch hergestellten Variante, die sich bloß wie ein schützender Film über die Haut legt. Denn: Nicht jedes Öl passt zu jedem Hauttyp und jedem Hautbedürfnis.

Ende der Trockenzeit 
auf der Haut

Im gesunden Zustand verfügt die Haut über einen dünnen Fettfilm, den Lipidfilm. Er verhindert, dass Wasser verdunstet und bewahrt die Haut damit vor dem Austrocknen. Ist diese natürliche Schutzbarriere defekt, entstehen zwischen den Zellen der obersten Hautschicht winzige Lücken, durch die Feuchtigkeit verloren geht. Die Folge: Die Haut ist rau, schuppt und spannt. Sie wird dünner und poröser und damit auch anfälliger für das Eindringen weiterer Reizstoffe.

Pflanzliche Öle, wie Avocado-, Oliven- oder Jojobaöl (z. B. »Cleanse Off Oil« von Mac), wollen das verhindern, indem sie das Wasserbindevermögen der Haut verbessern. Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren für eine intakte Lipidschicht, außerdem Vitamin A und E (z. B. »Huile Santal« von Clarins). Das sorgt für Feuchtigkeit und Elastizität.

Vorsicht, Mimose

Spricht man von sensibler Haut, kann alles Mögliche gemeint sein, Stressempfindlichkeit etwa, Reaktionen auf Umwelteinflüsse oder durch Inhaltsstoffe ausgelöste Allergien. Die Haut reagiert auf Störfaktoren mal mit einem leichten Kribbeln oder Juckreiz, mal mit roten Flecken. Auch hier können die passenden Öle für Linderung sorgen.

Im Vergleich zu einer Pflegecreme enthalten Öle weniger Inhaltsstoffe, die die Haut reizen können. Ideal ist in diesem Fall Mandelöl, das die gereizte Haut dank Linol- und Palmitinsäure beruhigen und seinen Schutzmantel stärken kann (z. B. »Cellular Swiss Ice Crystal Dry Oil« von La Prairie). Ringelblumenöl enthält Saponine, pflanzliche Stoffe, die besonders entzündungshemmend wirken sollen.

01 »Oud Wood Body Oil« 64 Euro TOM FORD02 »Replenishing Treatment Oil« aus der Linie »Future Solution LX« 145 Euro SHISEIDO03 »Fabulous Face Oil« 47 Euro AESOP

Haut im Gleichgewicht

Auch für eine leicht fettige Mischhaut sind Gesichtsöle eine gute Wahl. Die Annahme, dass Öle die Haut noch mehr glänzen lassen oder Poren verstopfen, ist schlichtweg falsch. Vielmehr verfügen sie über
zahlreiche Eigenschaften, die der Haut helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Arganöl wirkt antibakteriell und hautberuhigend, Rosenöl kann sogar kleine Narben reduzieren. Wacholderbeerenöl verfeinert die Poren (z. B. »Fabulous Face Oil« von Aesop). Zusätzlich verfügen diese Öle über talgregulierende Inhaltsstoffe, die der Haut signalisieren, dass es Zeit ist, die eigene Talgproduktion zu bremsen.

Anti-Aging-Experten

Alternde Haut ist besonders anspruchsvoll, denn sie muss mit mehreren Problemen zugleich zurechtkommen. Sie verliert Feuchtigkeit und Elastizität und wird allgemein dünner. Die Faltentiefe wird zunehmend sichtbarer und auf der Hautoberfläche taucht der eine oder andere Pigmentfleck auf.

Besonders hilfreich sind jetzt Produkte, die die Haut vor freien Radikalen schützen, die Kollagenproduktion ankurbeln und effektiv regenerieren (z. B. »Cure Majestueuse Votre Visage« aus der Linie »L’Elixir des Glaciers« von Valmont). Omega-6-Fettsäuren, die hautglättend wirken und den Alterungsprozess leicht herauszögern, gehören ins tägliche Beauty-Programm. Ideal sind Nachtkerzen-, Granatapfel- oder Leindotteröl (z. B. »Repleneshing Treatment Oil« aus der Linie »Future Solution LX« von Shiseido).

Körperkult

Ob in Cremes, Lotions oder Badezusätzen, auch in der Körperpflege kommen immer mehr Öle zum Einsatz. Dabei spielen vor allem ätherische Öle eine wichtige Rolle: Sie können über den Geruchssinn Botenstoffe ins Gehirn leiten und Stimmungen beeinflussen.
Entspannend wirken beispielsweise Lavendelblüten. Jasmin soll Stress abbauen und Agarholz die Stimmung heben (z. B. »Oud Wood Body Oil« von Tom Ford). Beim Thema Pflege punkten vor allem Öle, die die Haut beruhigen, regenerieren und geschmeidig halten sollen (z. B. »Huiles Précieuses pour le Corps et le Bain« von Diptyque). In der Haarpflege kümmern sich Öle vor allem um die Belange einer gereizten und trockenen Kopfhaut. Außerdem schenken sie sprödem Haar neuen Glanz (z. B. »Rose Hair & Body Oil« von Ouai).