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Worüber jetzt gesprochen wird!

DORA LARSEN
MUSCHELROSA

Die Farbspiele dieses Labels sind eine willkommene Abwechslung in der sonst oft eintönigen Welt der Lingerie. Gründerin Georgia Larsen, die als Einkäuferin für BHs und Slips arbeitete und den Sinn für Ästhetik vermutlich von ihrem malenden Vater geerbt hat, präsentiert zarte und kräftige Kompositionen aus Muschelrosa, Limonengrün und Fliedergrau. Genau die richtigen Töne für Lieblingsteile mit passformgenauen Schnitten und applizierter Wimpernspitze.

ALESSI
FÜNF JAHRESZEITEN

Eine Liebeserklärung an Vivaldi? Zumindest eine an die Natur: In den Raumdüften »The Five Seasons« entfalten sich charakteristische Aromen unterschiedlicher Jahreszeiten. »Brrr«, die Kältesaison, riecht unter anderem nach Berga­motte und Moschus, das Frühlingserwachen »Ahhh« nach Hya­zinthe und Karda­mom. Duftkerzen oder Dif­fusoren mit Blättern aus Mahagoniholz verbreiten die Aromen – und bringen Natur in jeden Raum.

GUERLAIN
STARKER AUSDRUCK

Den Hinweis, dass die neue Kompaktpuder-Foundation aus der Linie »Lingerie de Peau« angenehm mit der Haut verschmilzt und sich der Mimik des Gesichts anpasst, trägt sie bereits im Namen. Was darüber hinaus entscheidend ist: Die zarte Textur enthält Hyaluronsäure und ermöglicht einen lang anhaltenden mattierenden Effekt. Präsentiert wird das Produkt von Natalja Wodjanowa. Guerlain vertieft also die Zusammenarbeit mit dem russischen Model, das seit vielen Jahren das Gesicht der Marke ist.

CHANEL
NACHTSCHWÄRMER

Wenn die Sonne untergeht, bricht die Zeit für Smokey Eyes an. Die Colour-Designerin Lucia Pica ruft für diese Tageszeit mit der Make-up-Kollektion von Chanel »Le Volume Révolution« aus. Highlights sind die gleich­namige Mascara inklusive einer Volumenbürste aus dem 3-D-Drucker, ein Lidschatten mit Creme- oder Pudertextur sowie ein Lidschatten-Set, mit dem sich ausdrucksstarke Farbverläufe modellieren lassen. Am interessan­testen ist allerdings der »Stylo Ombre et Contour«, eine Kombination aus Lidschatten, Eyeliner und Kajalstift. Für alle, die nachts möglichst wenig mit sich herumtragen wollen.

YOLKE
pyjama day

Pyjamas von Yolke sind nicht nur bequem zum Schlafen, sie werden auch tagsüber getragen. Das zeigt die Instagram-Galerie des Londoner Labels. Zweiteiler mit Blumen-, Streifen- oder Tierprints haben den Gründerinnen Ella Ringner und Anna Williamson viele Fans eingebracht. Zu den »Yolke Girls« zählen zum Beispiel erfolgreiche Frauen aus der Fashion- und Kreativszene, die sich in der eleganten Sleepwear in Alltagssituationen fotografieren lassen.

JUSBOX
SYNÄSTHESIE

Man kennt das: Ein alter Song wird gespielt, und plötzlich hat man den Geruch vergangener Tage in der Nase. Synästhesie wird diese Verschaltung der Sinne genannt. Das Mailänder Geschwisterteam V-Monkeys geht umgekehrt vor und mischt zur Stimmung bestimmter Musikgenres neuartige aufregende Düfte zusammen. Aus der Rezeptur »Green Bubble« scheinen wegen der leichten Marihuana-­Schwaden sanfte Reggae-Botschaften zu klingen, während »No Rules« mit Leder- und Vinyl-Noten die Revoluzzer-­Töne des Punk anschlägt. Schöne Idee: die Miniatur-LP als Flakonverschluss.

Nikos News
LET’S GO DANCING

UNSER KOLUMNIST
NIKOLAS FEIREISS ÜBER
MISMATCHING

Die Achtziger sind zurück. Disco-Look, breite Schultern, Jeans bis über den Bauchnabel. Sogar Dauerwellen. Für alle, die dieses Jahrzehnt mit seinen Geschmacksverirrungen erlebt haben, ein ziemlich schwieriges Thema, für die Jungen endlich mal was Neues. Und der Look passt so gut ins Jetzt. Ist »Bad Taste«, die Kultivierung des schlechten Geschmacks, nicht gerade ein Mode­thema? Das Mismatching jedenfalls, das die Mode so liebt, ist ein Spiegel unserer Zeit. Denn die Vorstellungen darüber, was schön ist, geraten mal wieder ins Wanken. Diversität gegen Konformität, da kommen die schrillen Eighties gerade recht. Filme wie »Grease« oder »Staying Alive« wurden dieses Jahr nicht grundlos so oft wiederholt. Sie machen Lust zu tanzen – was gerade dann nicht die schlechteste Idee ist, wenn es sonst einigen Anlass zur Besorgnis gibt. Nicht umsonst heißt es ja: Tanz auf dem Vulkan.