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Millennial-minded.
Michalsky erfindet Jet Set neu

Michael Michalsky im Interview über seine neue Rolle als Creative Director bei Jet Set und seine Vision für das Skimoden-Label.

Herr Michalsky, Sie sind der neue Creative Director des Labels Jet Set, das einst die Skimode revolutionierte. Wie kam es dazu?
Ich bin ein Kind der Achtziger. Wenn ich als Teenager Mode sehen wollte, bin ich in den Jet Set-Laden am Hamburger Gänsemarkt. Die waren Popkultur, Boy George hat Jet Set getragen. Mit Hut. Davor Grace Kelly und Gunter Sachs. Ich habe lange auf eine orangefarbene Bomberjacke gespart. Später habe ich mich oft gewundert: Warum macht keiner was mit Jet Set? Letztes Jahr hat es geklappt.

Was war Ihre erste Amtshandlung?
Ich bin in die Schweiz und habe das Archiv durchforstet. Ich kaufe auch alte Stücke auf Ebay zurück. Viele Designs leiten sich von Archivteilen ab. Es gab zum Beispiel eine richtig verrückte Daunenjacke aus Nylon- Patchwork. Sie sieht aus wie ein Mondrian-Gemälde. Von der habe ich neue Entwürfe abgeleitet.

Wofür steht Jet Set heute?
Für Streetwear aus sehr hochwertigen Materialien. Jet Set ist laut, bunt, inklusiv. Nichts für Menschen, die in der Masse untergehen wollen. Wir sind für Millennials und millennial-minded Menschen. Also Leute wie mich.