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DIE ÜBERFLIEGER

Wie ein paar Freunde, die mehr Zeit auf Skiern verbringen wollten, mit ihrer Sportmode eine Erfolgslawine auslösten.

Es geht steil bergab. Vor Henrik Windstedt liegt tonnenweise Schnee, nichts als Schnee. Dahinter vereiste Flächen, Senken, Hügel, abschüssiges Gelände, das unvorhersehbar und gefährlich ist. In einiger Entfernung ein Felsvorsprung, der nur darauf wartet, dass er sich mit ihm misst. Doch der wird den Freeride World Champion nicht zu Fall bringen, da hat er es schon mit ganz anderen Hindernissen aufgenommen. Er stößt sich ab, nimmt Fahrt auf, wird so schnell, dass die Augen kaum mitkommen. Dann springt er ab, jeder Muskel angespannt – und gleitet durch die Luft.

Die halsbrecherische Abfahrt ist in einem Video des schwedischen Modefabrikanten Peak Performance zu sehen, der häufig mit Sportlern wie Windstedt zusammenarbeitet. Gemeinsam pflegt man das aufregende Markenimage und widmet sich der Entwicklung neuer Funktionskleidung. Die Nähe zum Wintersport hat Tradition. Alle Unternehmensgründer sind selbst Skiläufer. Sogar ein ehemaliger Weltmeister ist darunter.

Die Erfolgsgeschichte beginnt 1986. Während der legendäre Ingemar Stenmark seinen 82. Weltcup-Sieg erringt, suchen die Freunde Stefan Engström, Peter Blom und Christer Mårtensson nach einer zündenden Geschäftsidee, um möglichst viel Zeit in ihrem geliebten Skiort Åre zu verbringen. Sie glauben an das Potenzial einer Skikleidung, die funktionstüchtig und modisch zugleich ist. Die Resonanz auf die ersten Entwürfe, in denen sie sich testweise auf die Piste wagen, ist groß. Trotzdem gehen die drei es gelassen an. An ihrer Bürotür hängt oft ein Zettel mit der Nachricht »Wir sind Ski laufen«.

Drei Jahrzehnte später hat Peak Performance die Ausmaße eines börsennotierten Unternehmens erreicht, das von Stockholm aus in die internationale Sportszene wirkt. Der Markenname schmückt Outdoor-, Lauf- und Golfkleidung. Seit Neuestem wird auch Urbanwear hergestellt, die wärmt, kühlt und vor Wasser und Wind schützt. Der Sportsgeist der Mitarbeiter befördert ein angenehmes Betriebsklima. »Wir arbeiten, gewinnen und verlieren als Team«, so die Maxime.

Überhaupt ist Fairplay angesagt. Die Produktion ist nachhaltig, die zeitlose Kleidung lange haltbar. Sollte doch einmal etwas kaputtgehen, gibt es einen Reparaturservice. Solche Vorzüge ge­fallen neben Henrik Windstedt auch den Golfern Lynn Carlsson und Alfie Plant – und natürlich weiteren Skirennläufern. In diesem Jahr ist Peak Performance offizieller Sponsor der Freeride World Tour. Anders gesagt: Es geht steil bergauf.