Oberpollinger um 1900
Oberpollinger Lichthof um 1900
Oberpollinger Verkaufsraum um 1930
Oberpollinger Komplettsanierung in den 50iger Jahren
Oberpollinger in den 70er Jahren
Oberpollinger 2008
Start des aufwendigen Baus, dermit einem glasüberdachten Lichthof und Lifts für Kunden und Personal neue Maßstäbe setzt.
Mit der Eröffnung des Warenhauses OBERPOLLINGER nimmt die hanseatische
Kaufmannsfamilie Emden & Söhne ganz München für sich ein. Kunden und Presse sind von dem luxuriösen Warenhaus begeistert, durch das laut Münchner Neueste Nachrichten der "Atem der großen weiten Welt weht."
Das Warenhaus entwickelt sich zum Publikumsmagneten. Angezogen von der feinen Auswahl der Waren, einem Teezimmer, einem Reisebüro und öffentlichen Telefonkabinen wird das Haus ein beliebtes Ausflugsziel für die Münchner.
Für drei Millionen Reichsmark übernimmt Rudolph Karstadt den Oberpollinger. Mit seinem damals revolutionären Geschäftsmodell – niedrige Festpreise und Barzahlung statt Feilschen und Anschreiben – boomt der Oberpollinger.
In den 1930 und 1940er Jahren setzt Adolf Hitler alles daran, Deutschlands schöne, große Warenhäuser in den Ruin zu treiben. Sie werden als Prototypen „wurzellosen kapitalistischen Gewinnstrebens“ in die NS-Ideologie eingebunden. Es wird zum Boykott gegen die Warenhäuser aufgerufen und der Handlungsspielraum der geächteten Unternehmer stark eingeschränkt.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar brennt das Gebäude bis auf die Kellerräume aus. Was an Waren und Inventar übrig bleibt, wird geplündert. Schließlich wird auch der Keller in Brand gesteckt.
Im Oberpollinger sind inzwischen 600 qm der Verkaufsfläche im Erdgeschoss wiederhergestellt.
Das Haus bricht auf in eine neue Epoche seiner Geschichte: Der Oberpollinger ist wieder vollständig aufgebaut und feiert die Wiedereröffnung in neuer, alter Eleganz. In den modernen Räumen sind jetzt rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Vergleich zur Vorkriegszeit wurde das Angebot erheblich erweitert. Man feiert den Oberpollinger als "Versorgungsstätte für Stadt und Land, für Qualitätsware zu niedrigen Preisen."
Pünktlich zu den Olympischen Spielen präsentiert München den internationalen Besuchern seine neue Fußgängerzone – eine Prachtmeile zwischen Marienplatz und Stachus inmitten von Baudenkmälern, Brunnen, Cafés, Restaurants und der historischen Fassade des Oberpollinger.
Start des Umbaus mit umfassenden Modernisierungsmaßnahmen. Die Londoner Architekten Virgil & Stone verwandeln das Traditionshaus in einen visionären Departmentstore und prägen den exklusiven Charakter mit urbanem Lifestyle.
Der Oberpollinger im neuen Look, gestaltet durch die Michelgroup, Ulm: "Shopping de Luxe" auf sieben Etagen und 35.000 qm: Als herausragende Premium-Bereiche des Oberpollinger haben sich das Beauty Department mit Beauty Lounges im Erdgeschoss, die Lingerie-Abteilung in der zweiten Etage und die Restaurantetage positioniert.
Neufirmierung: Karstadt Oberpollinger wird Oberpollinger. Nach dem Vorbild
des legendären Flaggschiffs KaDeWe in Berlin richtet sich der Münchner Oberpollinger in allen Segmenten an den höchsten Ansprüchen seiner nationalen und internationalen Kunden aus und folgt konsequent seiner Neuausrichtung zum Karstadt Premium-Haus.
Neueröffnung der Fashion-Abteilungen. Am 27. März feiert das Premium-Haus seinen neuen 15.000 qm großen Fashion Bereich mit drei Etagen Women’s Wear, Men’s Wear und Lingerie.
Umgestaltung des Erdgeschosses nach Muster des KaDeWe mit nternationalen Luxus-Accessoires und nochmalige Neugestaltung der Beauty-Abteilung mit vier neuen Beauty Lounges und der Veuve Clicquot Champagner Bar. Ebenfalls wird die 4. Etage erweitert. Architekten: Michelgroup, Ulm.
Neu-Eröffnung des Oberpollinger mit Presse, Prominenz, Partnern und Freunden des Hauses.
Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels kürt in Berlin die besten Läden des Jahres mit dem "Store of the Year 2009".
Der Sonderpreis geht an den Oberpollinger, vom HDE als "einer viel bewunderten Shoppingoasen, einem der modernsten und besten Departmentstores Europas" bezeichnet.